Von einem der auszog der beste zu werden
Der Held unserer kleinen geschichte ist Goldo. Goldo war ein kleiner immer vorlauter junge der immer der beste sein wollte, er wollte immer das meiste zu essen, das meiste zu trinken und natürlich auch immer das meiste Taschengold. Ja er wurde richtig böse zu seinem Vater wenn dieser ihm nicht genug Gold gab, weil er ja auch noch 5 Geschwister hatte. Mit zehn Jahren dann schickte ihn sein Vater auf die Magierschule von Felsenriff, dort lernte Goldo zunächst fleissig was ihm seine Lehrer auftrugen.
Aber schon bald war er der Meinung das seine Lehrer nich gut genug seien und er nörgelte an ihren Zaubern herum, er begann zu widersprechen und versuchte seinen Lehrern zu erklären wie sie doch alles besser machen könnten. Doch wie wir ja alle wissen, Magier sind da sehr eigen, wenn es um ihre Arkanen Künste geht. Oder kennt ihr einen Magier der sich in seine Formeln reinreden lässt?
Tja ich zumindest kenne keinen. Aber das ist wohl auch gut so denn man stelle sich mal vor, wenn man an jeder Formel etwas ändern würde und dann wenn man statt schön zu machen das Opfer in einen Frosch verwandelt.
Doch nun zurück zu Goldo, nach einigen WOchen kam es nun das Goldo ganz frech wie er nunmal war seinem Oberlehrer ins Gesicht sagte: "Ey du alter Sack, du kannst doch auch nix anderes als Kerzen anzünden mit deinen langweiligen Zaubern!" Der alte Magier sah Goldo ins Gesicht und lachte: "Du denkst wohl du bist der größte, oder ?" Goldo erwiederte in einem kecken Tonfall: "Nö aber ich werde es werden!", dann drehte er sich einfach um und ging auf sein Zimmer. Der Alte Magnus sah ihm Kopfschüttelnd nach.
Als Goldo auf sein Zimmer kam, packte er seine Sachen zusammen und kletterte aus dem Fenster. Ja der kleine Goldo lief fort, fort um der Größte und Beste zu werden. Goldo lief den Weg entlang der von der Magierschule aus nach Norden führte, bis er an ein kleines Haus kam, es war ganz aus Holz gebaut, nicht wie die Häuser der Städte, die Häuser die er kannte waren aus festem Stein gebaut und waren gross und prächtig, wie auch die Häuser in der Magierschule. Doch dieses hier war klein und aus ganzen unbehauenen Stämmen gebaut. Neben der Tür standen grosse Fässer in denen bunte Blumen wuchsen. Aus dem Schornstein stieg rauch auf und GOldo ging auf die Tür zu.
Er klopfte neugierig an und von drinnen kam eine leise Stimme: "Ja, kommt nur herein es ist nich verschlossen". Goldo öffnete die Tür und sah drinnen am Herd ein kleines runzliges Männchen stehen, mit einem langen wallenden Bart. Das Männlein rührte in einem grossen Topf herum. Goldo fragte ohne sich selbst vorzustellen das Männlein nach seinem Namen und was es hier mache. Das Männlein musterte Goldo und sagte dann: "Setz dich mein Junge und iss ein wenig von meiner Suppe." Goldo setzte sich an den grossen Holztisch und das Männlein stellte ihm einen Teller mit einer dampfenden und wohlriechenden Suppe hin, Goldo nahm den grossen Löffel und aas den ganzen Teller leer. Dann erst sah er sich um und stellte verwundert fest, das kleine Männlein, war verschwunden. Normalerweise hätte Goldo jetzt herumgenörgelt aber die Suppe war einfach so lecker gewesen das er gar keine Lust hatte das kleine Männlein zu schellten. Also stand er auf und ging vor die Tür, doch auch da war das Männlein nicht.
Goldo stellte fest das es bereits dämmerte und lief schnell zur Magierschule zurück. Als er dort ankam hatte niemand bemerkt das er verschwunden gewesen war. Also wusch er scih und ging dann schnurstracks zu bett. Am nächsten morgen stand er auf und fühlte sich seltsam wohlig und ging zu seinem Unterricht er verspürte den ganzen tag nicht eine Sekunde lang das verlangen an seinen Lehrern etwas auszusetzen.
Am nachmittag kam er also in sein zimmer und kletterte aus dem Fenster, er wollte zu dem kleinen männlein und sich für die suppe bedanken. Doch als er an die Stelle kam wo das Haus gestanden hatte war dort nur eine riesige grosse Eiche. Ihre Äste wölbten sich über dem Boden und spendeten schatten vor der sengenden Sonne verwirrt lies sich Goldo nieder und schlummerte ein erst am Abend in der Dämmerung erwachte er und lief zur Schule zurück als er in sein zimmer kam sah er wie sich die Tür gerade schloss. Auf dem Tisch stand eine Schüssel dampfender Suppe, schnell rannte Goldo zur Tür und blickte in den Gang hinnaus, doch da war niemand. Er setzte sich also an den Tisch und kostet von der Suppe, sofort merkte er das dies die selbe Suppe war welche das kleine Männlein gebraut hatte.
Er sah aus dem Fenster und in der ferne im Wald stieg eine dünne Rauchsäule auf. An diesem abend legte sich Goldo in sein Bettchen und schlief ein. Von diesem Tage an hat Goldo nie wieder vesucht der beste zu sein, denn er hatte erkannt das es manchmal die ganz kleinen einfachen Dinge sind die einen glücklich machen.
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