Lebensgeschichte Kapitel 1 bis 3
KAPITEL 1
Wie Nazgul nach Althea kam oder wie das Böse weiter lebt
Ich wurde in einem Land Namens Alchera geboren, als Sohn des Heilers Delicon und der Fellgräberin Andje. Der mir gegebene Name Nazgul war meinen Freunden schon seit frühester Kindheit viel lang und umständlich, so dass ich seit dieser Zeit oft oder nur Naz gerufen wurde. Ich weis auch nicht wieso das so ist aber was soll´s, meine Eltern und ich haben uns damit abgefunden. Doch bevor ich Euch erzähle wie ich nach Althea kam, erzähle ich euch noch etwas über meine Heimat: Alchera.
Alchera war sehr viel mehr als einfach nur ein Land. Leider muss ich sagen WAR, denn Alchera gibt es nicht mehr. Schon seit jeher wurde Alchera von den Chaosstürmen heimgesucht und die ersten 3 Stürme hatten wir auch überstanden aber dann kam einer, der so heftig war, das Alchera komplett zerstört wurde. Ein ganzes Land wurde einfach ausradiert. Nur noch alte Erzählungen und Landkarten erinnern an dieses einst so wunderschöne Land.
Doch ich erzähle Euch lieber von Alchera wie es VOR dem 4ten Chaossturm war.
Alchera erfreute sich seit jeher einer der schönsten Vegetationen die es gab. Es war immer schön warm und so konnten die verschiedensten Pflanzen gut wachsen und gedeihen. Auch wenn im Norden ein Land angrenzte das wir nur als Nordland kannten, da es dort immer bitter kalt war und es kaum Pflanzen gab und im Süden ein Wüstenland Namens Polikarta angrenzte, lag Alchera doch genau richtig. Unsere Bevölkerung bestand hauptsächlich aus Bauern, Heilern, Magiern und Kämpfern, wobei wir bei Kämpfern noch weiter unterscheiden sollten in Jäger, Wachen usw.. . Es gab sogar ein paar Fischer, doch diese sah man selten da der Hauptteil unserer Bevölkerung in Edaria, der Hauptstadt, lebten und diese weit weg von den Meeren war wo die Fischer wohnten.
Doch eine Besonderheit hatte unser Land, wir hatten immer ein gut ausgebildetes und starkes Militär. Denn wir wussten es immer, es würden immer wieder die Chaosstürme kommen und mit ihnen auch das Böse in Person und vor allem in Massen. Auch wenn das Böse hier lebte denke ich das Ihr gerne mal Alchera besucht hättet.
Wir Alcherianer hatten immer die Hoffnung das nichts Böses nach Edaria kommen konnte. Doch das es schon längst da war, das wussten wir nicht. Es lebte in den alten Kellern und Kerkern unter der Stadt Edaria und auch in sämtlichen Gebieten ausserhalb der Stadt. So kam es ab und an dazu das sich einige Orgas und andere zwielichtige Gestalten zusammen taten und unter einem Dunklen Lord unsere Stadt überfielen. Oftmals wurden bei diesen Angriffen ein Riesenwolf als erster Angreifer vorausschickt. Diese Wolfsart ist so gross wir 3 Mann und haben immer für sehr viel Schaden gesorgt. Nun während diesen Überfallen gab es immer viele Tote auf beiden Seiten. Daher beschloss ich als Junge das ich ein Heiler werden will, genau wie mein Vater einer war, und so lernte ich bei ihm.
Doch in meinem 4ten Lehrjahr, eine Heilerausbildung dauert in Alchera in der Regel und die 20 Jahre, geschah es wieder. Eine riesige Orgainvasion kam über Edaria. Es wurde Tag und Nacht gekämpft und es gab viele Tote. Bei dieser Schlacht wurde auch mein Vater sehr schwer verwundet, ich rannte zu ihm um zu helfen, doch leider konnte ich , noch ein Lehrling, rein gar nichts ausrichten und musste mit ansehen wie mein Vater vor meinen Augen und in meinen Armen starb. Auch meine Mutter überlebte diesen Angriff nicht, auch wenn sich zwar nicht durch die Klinge oder einen Zauber der Orgas starb, so starb sie an den Folgen des Todes meines Vaters. Sie konnte nicht ohne ihn sein und folgte ihm in den Tot und lies mich alleine.
Dies war der Augenblick wo ich mich von allen guten Göttern verlassen und verraten fühlte. Ich glaubte an nichts mehr, meine Welt war für mich zerstört. Ich hasste meine Mutter, die Götter Alchera´s und eigentlich alles und jeden.
So kam es das ich Nachts durch die Strassen streife und eine dunkle Gestalt traf. Es war, wie sollte es anders sein, ein böser Lord. Er lehrte mich viele verschiedene Dinge, unter anderem schwarze Magie und Diebstahl und ich wurde sein bester Schüler. Ich lernte und lernte und fand meine Glauben wieder, allerdings einen dunklen Glauben, denn ich glaube jetzt an das Böse. Und so störte es mich nicht weiter als sich sämtliche dunklen Lords zusammen schlossen und Edaria und ganz Alchera vernichteten. Nach diesem 4ten Chaossturm trennte ich mich von meinem Lehrer und zog alleine durch die Länder. Ich sah viel und lernte noch mehr. Aber dennoch war mein Herz noch immer schwarz und wird es wahrscheinlich auch bleiben. Auf meiner Wanderung durch die vielen Länder hörte ich immer von einem schönen und vor allem reichen Land Namens Althea und so geschah es das ich mir eine Passage auf einem Schiff dorthin ergaunerte. Ich muss schon sagen das auf dem Schiff schon viele heldenhafte Gestalten und auch reiche Waren, aber ich lies sie erst mal in Ruhe, auch nur weil ich die ganze Reise seekrank unter Deck verbrachte.
Nach einigen Monaten kamen wir endlich in dem Land, oder besser auf der Insel, Althea an. Zum Glück ging diese Reise schnell, denn auf Schiffen und auf grossen Wassern wird mir immer schlecht und so schlecht wie auf der Reise nach Althea war mir schon lange nicht mehr. Nach der Ankunft in Althea erkundigte ich mich erst mal nach der nächsten grösseren Stadt. Es war Lichtenhafen. Auf dem Weg dorthin begegneten die Reisenden und ich einigen Goblingen. Natürlich kam es zum Kampf da uns diese Wesen überfallen wollten. Na ja die Reisenden kämpfen und ich verschwand, wie es sich für einen Dieb gehört, im Unterholz und brachte mich in Sicherheit.
In der Stadt angekommen wollte ich dann auch gleich mit meinem Tagewerk, dem Klauen,
beginnen als ich eine grosse und enttäuschende Entdeckung machen musste. Um hier ein guter Dieb zu werden müsste ich eine ganz neue Technik erlernen.
Seit diesem Zeitpunkt streife ich durch die Gegenden von Althea, schliesse mich der einen oder anderen Gruppe an, nur um das verhalten der Leute hier kennen zu lernen, damit ich genau weis wie ich am besten dann klauen könnte und suche wie blöd einen Lehrer der mich aufnehmen will um mich in die hiesigen Geheimnisse des Dieb Seins einweihen will. So kam es das ich doch schon Zutritt zum Schwarzmarkt erhielt und deshalb meine Zelte in Sturmkante aufschlug um von dort aus zu agieren. Doch leider kann ich bis jetzt nur tote Monster, die ich vorher mühevoll getötet habe, beklauen. Leider kann ich bis heute noch nicht Dieb sein in Sommernacht, da mir einfach die nötigen Grundlagen fehlen, daher entschloss ich mich der Schüler eines dunklen Magiers zu werden und das Wort des Bösen im ganzen Lande zu verbreiten.
Dies ist meine Geschichte und ich bin immer auf der Suche nach neuen Abenteuern.....
KAPITEL 2
Mein Leben in, auf und um Althea oder wie ich Ogrimar abschwor
So liebe Leser nach einer langen Zeit auf Althea habe ich mich entschlossen meine Geschichte auch weiterhin für die Nachwelt aufzuschreiben.
Mein neustes Abenteuer führte mich in die tiefen Keller des Tempels in Lichtenhafen wo ich einen neuen dunklen Meister kennen lernen sollte. So geschah es, das ich als Jüngling durch diese Keller streifte und meine dunklen Fertigkeiten übte, das ich auf den Dämon Balork traf.
Als wir uns das erstemal begegneten, hatte ich das Gefühl als würde er mir direkt in meine Seele schauen. Anscheinend erkannte er das für mich das Gute keinerlei Bedeutung mehr hatte. Und so kamen wir ins Gespräch...
Er versprach mir das Blaue vom Himmel, das ich durch ihn Reich würde, das ich viele Frauen haben könnte und das ich Herrscher dieser Insel sein dürfte, aber nur wenn ich für ihn einige Gefallen tun würde. Natürlich faszinierten mich diese Aussichten auf eine schöne Zukunft und schon fing ich an ihm diese Gefallen zu gewähren.
Anscheinend sind aber durch diese kleinen Gaunereien und Diebstähle die Verfechter des Guten, das Haus Pfarot, auf mich aufmerksam geworden...
Als ich wieder mal die Truhen ehrlicher und fleissiger Leute aufbrach wurde ich überrascht, überrascht von Thorim Pfarot. Er war es auch der mir die Augen öffnete und somit mir auch wieder Hoffnung gab. Erst wollte er mich den Stadtwachen ausliefern damit ich öffentlich bestraft werden könne aber er erkannt das letzte bißchen Gute in meinem Herzen. So kam es das wir uns immer öfter trafen und er mir den Weg des Lichts zeigte. Irgendwann fragte ich ihn dann ob er mich nicht in seine Familie aufnehmen könne. Gerne wollte er dies tun, aber da die Pfarot noch immer für das Gute stehen gab es dabei ein paar kleine Problem, oder sollte ich besser sagen ein Grosses? Balork. Thorim verlangte von mir, das ich Balork abschwören sollte sonst könne ich nicht in seine Familie aufgenommen werden. Natürlich viel mir diese Entscheidung nicht gerade leicht, da ich somit eine sehr schöne Zukunft aufgeben würde. Aber Thorim zeigte mir das Balork mich nur benutzen wollte und so war es dann auch ganz einfach für mich ihn zu töten. Leider hatte ich eines dabei nicht bedacht. Zum einen wurde ich von meinem alten Meister verflucht und trage diese Mal auch noch Heute und zum anderen war ich von nun an Freiwild für alles Bösen in dieser Welt denn ich hatte ihren Meister und somit sie selbst verraten. Vor allen anderen jagte mich Deadalus Tag und Nacht, aber das ist eine andere Geschichte.
Nun zwar hatte ich Ogrimar abgeschworen, war aber dennoch nicht dem Dunkel abgeneigt. So war es für mich selbstverständlich das ich mich auf die Zauber des Bösen konzentrierte. Meine Schwestern und Brüder sahen dies zwar nicht gerne aber sie tolerierten es. Es ist ja klar das dies immer wieder zu kleineren Streitigkeiten in der Familie und um die Familie führte. Aber die Pfarot´s akzeptierten mich schließlich so wie ich bin, ein ziemlich chaotischer aber dennoch fröhlicher Magier der selten Nein zu einem guten Streich sagt...
Doch das Böse hat mir meinen Verrat nicht verziehen, und so kam es das mich Deadalus nun doch noch fasste. Es kam zu einem Kampf, ich würde gerne sagen es war ein grosser Kampf aber welcher Lehrling der Magie hat schon eine reelle Chance gegen einen voll ausgebildeten Krieger der obendrein noch ein Vampirfürst ist?
Während des Kampfes verlor ich viel Blut und es wäre besser gewesen Deadalus hätte mich sterben lassen, aber er wollte auch noch dem Guten eins auswischen und gab mir sein Blut um mich zu heilen. Von da an musste ich Deadalus gehorchen ob ich wollte oder nicht. Es kam sogar soweit das ich mich gegen meine Brüder und Schwestern wandte und nichts dagegen tun konnte.
Es kam zu mehreren Kämpfen in denen Deadalus schließlich starb, doch sein Blut verlangte mir ich solle ihm folgen. So begab ich mich auf eine lange Reise ins Reich der Toten um meinen Meister zu suchen. Was ich fand war nicht gerade ein schöner Anblick. Ein kümmerlicher Rest des einst so mächtigen Deadalus saß einfach in einer Ecke und wusste nichts mehr von alle dem was passiert war. Um ihn zu erlösen schickte ich ihn zu Ogrimar und war somit von seinem Bann befreit.
Nachdem dies getan war begab ich mich zurück nach Silberstreif um meine Brüder und Schwestern wieder zu sehen und bin endlich dort wieder angelangt.
An dieser Stelle möchte ich all meinen Schwestern und Brüder danken das sie es mit mir ausgehalten habe und noch aushalten und natürlich auch allen anderen die mich erdulden........
Wird fortgesetzt....
Kapitel 3
Wie ich das Glück fand...
Ich grüsse euch liebe Freunde, Bekannte und Fremde,
lasst mich heute wieder etwas aus meinem Leben euch erzählen und ich hoffe
ihr habt dadurch ein paar schöne Stunden wo ihr meiner Geschichte lauscht.
*eine Pergamentrolle vorsichtig entrollt*
*Beginnt zu erzählen*
Es war einer jener Tage die für Rabenfels so typisch sind. Ich war gerade
mit den letzten Vorbereitungen für eine lange Reise fertig und wollte
Richtung Spinnensee aufbrechen. Noch während meiner Vorbereitungen bekam ich
eine Taube von Hope. In dieser Nachricht teile er mit das ich doch ein
wachsames Auge auf "Desmona" haben sollte, da er als ihr Mentor nicht immer
die nötige Zeit habe und auch nicht immer auf Rabenfels ist um auf sie
aufzupassen. Nun gut dachte ich mir, da mir mein Bruder schon so oft aus
brenzlichen Situationen geholfen hat erfüllst du ihm den Gefallen.Ich
schrieb die Nachricht und schickte seine Taube zurück. Jetzt überprüfte ich
nochmal all meine Vorräte und machte mich auf den Weg zum Spinnensee -
obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon gar keine Spinnen mehr sehen konnte. Es
war ein weiter Weg und somit ein langer Marsch, den ich nutzte um meine
Kenntnisse in den Heilkräutern aufzufrischen. Natürlich praktizierte ich
hierund dort ein oder zwei dunkle Zauber, aber immer so das keiner was
bemerkte. Am Spinnensee angekommen schlug ich auch sogleich mein Lager auf
und bereitete mich auf die Jagd vor, aber erst wollte ich mir noch einen
schönen Kräutertee kochen. Tja vom Duft des Tees musste ich wohl diese
ekligen Spinnen angelockt haben, denn plötzlich wimmelte und krabbelte es
überall von diesen Spinnen. Es begann ein harter Kampf...
*grübelt*
Es war sicherlich nicht der letzte Kampf, denn ich verbrachte noch volle 4
Tage dort bevor mir meine Vorräte ausgingen und ich mich langsam auf den
Rückweg vorbereitete. Und noch immer dachte ich an diese Nachricht von Hope.
Wer war wohl diese Desmona? Ist sie eine Anhängerin Artherks oder gar
Ogrimars? So viele Fragen aber keine Antworten...
Und dann geschah es! Ich traf Desmona auf meiner Rückreise im Weidenwald, wo
sie gerade die Rinde eines Dämonen-Baumes fein säuberlich "abschälte". Da
stand sie, komplett in Schwarz gekleidet. Dies war auch der Moment wo ich
wieder etwas fühlte, nur war mir noch nicht klar was das für Gefühle waren.
Ich kannte diese Gefühle, früher einmal hatte ich sowas schon mal gefühlt
ich wusste nur nicht mehr was es genau war. So kam es das ich ihr von der
Bitte meines Bruders erzählte. Mich überraschte es doch sehr stark das sie
keine Einwände hatte und sich sogar in meiner gegenwart wohl fühlte. Mit der
Zeit wurden meine Gefühle stärker und ich erinnerte mich wieder. Liebe. Ich,
der mit dem dunklen und hoffnungslosen Herzen, hatte mich verliebt. Nun wich
ich kaum noch von ihrer Seite und wahr froh das auch sie Gefühle für mich
entwickelte. Mit der Zeit erfuhr ich auch das sie nicht Lesen und Schreiben
könne. Natürlich wollte ich ihr helfen, aber das war leichter gesagt als
getan wie ich schon bald merken sollte. Aber sie ist eine fleissige
Schülerinn und gibt ihr Bestes, und ich muss shcon sagen es geht schneller
als ich dachte, da wir schon beim E angekommen sind. Es ist jedes Mal eine
riesen Freude zu sehen wie glücklich sie ist wenn sie einen neuen Buchstaben
kennlernt und das gibt mir genug Kraft um gegen alles Schlechte in dieser
Welt anzukämpfen damit ihr auch ja nichts passiert...
So liebe Zuhörer für Heute sollte das reichen, mehr erfahrt ihr beim nächten
Mal
*seine Pergamentrolle vorsichtig zusammen rollt und wieder wegsteckt*
Ich hoffe ihr hattet viel Spass beim Zuhören und werden auch wieder dabei
sein sobald ich an meiner Geschichte weitergearbeitet habe....
(C) Nazgul Pfarot
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