Die Rückkehr des Namenlosen Clans

Lange Zeit waren sie still gewesen - die Hallen der Feste. Lange Zeit waren es nur die wenigen der Wächter die Tag um Tag wachten, bis zu dem Tage an dem der Suchende sie finden würde. Und dieser Tag kam, der Tag als ein Mann, verstossen von Göttern, gezeichnet von der Macht des Stahls, das uralte Portal fand. Man nannte ihn Reaper, den Rächer des Waldes. Seine Heimat waren die Wälder Altheas, doch seine Stärke der Stahl, kein Gott konnte seiner Seele habhaft werden, zu stark war der Fluch, der Flucht der auf ihm lastete, der ihn leitete, ihm den Weg nach Drakort wies, den Weg in die Feste.

Und er studierte die Bücher, lange sass er allein in der Bibliothek und studierte die Bücher, er las über Wesen so alt und so mächtig das allein das wissen um sie einen Menschen in den Wahnsinn treiben konnten. Und dann kehrte er zurück in die Wälder, auf einer Suche, auf der Suche nach denen die der Feste würdig seien. Doch es war eine verzweifelte Suche, voller Entbehrungen. Voller Schmerz und Verlust, die Seraphim, verblendet von ihren Göttern sicher das niemand ihnen gewachsen sei, sie waren es nicht die er suchte, er suchte die Menschen, die ewigen Menschen. Diese welche den Göttern abschworen, den Göttern die Stirn boten, denen die bereit waren ihr Leben füreinander zu lassen. Denen Freundschaft, Gemeinschaft mehr bedeuten als ihr eigenes Wohl. Denen die nicht nach Reichtum und Macht streben, denen die bereit sind lieber stehend zu sterben, als geknechtet zu leben.

Und er fand sie, ersten der ewigen, eine kleine Gruppe nur, eine kleine entschlossene Gruppe, bereit zu kämpfen, bereit für die Gemeinschaft in die Schlacht zu ziehen. Sie waren die Menschen, die ersten die seit fast einem Jahrtausend die riesigen Mauern von Drakort erblickten. Und die Hallen wurden erfüllt, von den jungen Menschen, die sich hier nun versammelten und schworen immer und jederzeit füreinander einzustehen, die darauf brannten sich zu beweisen und sich den Seraphim zu stellen.

Der Tag ist nun gekommen, der Tag an dem Drakort von neuem erstarkt, wieder durchstreifen die Helden Althea und wie schon seit aller Zeit, werden sie sich vereinen, gegen einen stärkeren Feind. Denn jeder einzelne ist schwach, jeder einzelne ist schwach, doch in der Gemeinschaft sind sie stark. Und sie tragen keine Banner, sind keinen Regeln unterworfen die ihre Handlungen kontrollieren. Sie sind Menschen, ein jeder wie er ist, ein Mensch, einer von vielen.

(C) Reaper

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