Wie ich den Pferden die Treue schwor!
*erwacht aus einem unruhigen Schlaf, greift nach einem stück Papier und beginnt zu schreiben*
Ich kann mich wieder erinnern...ja..auch wenn mich einige auslachen...ich weiss jetzt warum ich die Angst und die Schmerzen der Pferde spüre....
Es begann in der Zeit als noch die Elfen über die Welt herrschten...wir Hochelfen waren mit der Natur trief verbunden..sie gab uns Schutz...jeder Hochelf konnte sich mit den Tieren und den Pflanzen verständigen....nur mir war dies noch nicht gelungen....
So streifte ich eines Tages mit dem Wassergeist Undine durch den Wald...ich wusste Arrglien (die älteste Hochelfe) machte sich sorgen,das ich es nie lernen würde......so lief ich gedanken versunken den Weg entlang..plötzlich stand eine große dunkelbraune Stute vor mir..sie schien nervös zu sein..tippelte hin und her...Undine meinte sie wolle mir etwas sagen...in diesem Moment drehte die Stute sich um und verschwand im Dickicht..ich überlegte nicht lange und folgte ihr....nach einer Weile erreichte ich eine kleine Lichtung..kaum setzte ich meinen Fuß auf diese Lichtung wurde ich mit Gefühlen durchströmt..ich spürte Angst..Schmerz..Leid..Panik...ich fiel in Ohnmacht..als ich erwachte stand die Stute mit gesenktem Kopf neben mir..ich schaute mich um..einpaar meter von mir entfern lag ein mit Blut überströmtes Fohlen..das kaum mehr zu atmen schien..ich stand auf und lief zu ihm..zog meine Sachen aus und tupfte sanft das Blut ab..dann riss ich meine Kleidung in streifen..pflückte ein paar Kräuter von den ich wusste sie wirken heilend und zerkleinerte sie...den Kräuterbrei verteilte ich auf den Wunden und veband sie.....
Ich lief jeden Tag zu der Lichtung und kümmerte mich um das Fohlen..nach drei Wochen waren die Wunden fast verheilt...die Stute stellte sich vor mich hin und schnaubte sanft...ich tätschelte ihr den Kopf...doch aufeinmal erklang eine Stimme in meinem Kopf...."Ich danke dir..du hast gezeigt das du würdig bist..durch die Augen eines Pferde die Welt zu sehen"..ich starrte die Stute fassungslos an...erneut erklang die Stimme.."Schließe jetzt deine Augen und lasse deinen Geist frei..." ich befolgte diese Anweisung..obwohl ich nicht wusste wie ich meinen Geist frei lassen sollte...doch kaum schloß ich meine Augen..sah ich Bilder die ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte...Orte deren Schönheit man nicht beschreiben kann..doch auch Bilder voller Leid..ich sah wie kleine dunkle Gestallten...wahllos auf die Pferde einprügelten..und ihre leblosen Körper einfach liegen liessen...so lagen massen von Pferden in ihrer eigenen Blutlache...
Die Stute schüttelte den Kopf..und ich öffnete wie von selbst meine Augen...in diesem Moment schwor ich den Pferden meine Treue....ich würde sie schützen....und wenn es mein eigenes Leben kosten würde
Bis zur Offenbarung schützte ich die Pferde und war ständig mit ihnen verbunden.....
Viele von euch wissen wie sehr ich mit den Pferden verbunden bin..doch nun hoffe ich das es alle wissen!
Ich werde meine Pflicht erfüllen....egal ob Freund oder Feind...egal ob Mensch oder Engel...egal wie reif und erfahren...wer ein Pferd angreift ..muss mit einem Echo rechnen....ich werde dabei wahrscheinlich oft an meine Grenzen stoßen und voller Schmerzen im Tempel erwachen....doch dies wird mich nicht abhalten...
Eure Deedo ci Coo! Mögen die Waldgeister mit euch sein!
*hängt das Stück Papier an die Stadtmauer*
(C) Deedo Ci Coo
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